Alpencross Slowenien
30. Juli 2026
ETAPPE 1: Villach - Kranjska Gora (40km, 1000hm)
Heute begann die erste Etappe der Transslowenien-Tour des P-Seminars "Alpencross" des Gabrieli-Gymnasiums. Durch einen zügigen Kurs von Frau Gabler konnten wir die ersten 16 Kilometer direkt aus der Stadt herausfahren. Kurz vor dem bedeutenden Anstieg kam es zu einer kurzen Verzögerung, als eine einheimische Frau uns mitteilte, dass der Aufstieg nicht möglich sei. Herr Hollweck konnte diese Unklarheit jedoch umgehend klären, sodass wir mit Zuversicht in die Steigung eintreten konnten. Mit Anstiegen von bis zu 23 % erklommen wir den Gipfel des Dreiländerecks, wo wir eine wohlverdiente Pause einlegten. Der verbleibende Weg nach Kranskja Gora war durch zahlreiche, insbesondere steinige Trails gekennzeichnet, die wir jedoch letztendlich alle erfolgreich bewältigten. Den Abend verbrachten wir gemeinsam in einer Pizzeria und ließen den Tag mit Blick auf die slowenischen Berge ausklingen.
ETAPPE 2: Kransjka Gora - Bovec (50km, 1100hm)
Am zweiten Tag stand die Überquerung des Vršič-Passes auf unserem Programm. In den ersten Kilometern aus Kranjska Gora hinaus konnten wir noch mit geringer Steigung die malerische Aussicht genießen. Anschließend mussten wir uns jedoch den Serpentinen stellen und bis zur Mittagspause auf der Straße den Pass erklimmen. Die wohlverdiente Pause legten wir an einem reizvollen Ort mit optimaler Aussicht auf die umliegenden Berge ein. Auch die letzten Kilometer bis zum Gipfel absolvierten wir innerhalb von 15 Minuten und konnten während der Fahrt die Begegnung mit Schafen erleben. Die anschließende Abfahrt bis nach Bovec erforderte die vollständige Überquerung des Passes. Ein erfrischender Stopp an der Soča war selbstverständlich und wir genossen das kühle Wasser. Nach unserer Ankunft im Hotel Alp ließen wir den Abend in Ruhe ausklingen und jeder hatte die Gelegenheit, die charmante Stadt zwischen den Bergen näher zu erkunden.
ETAPPE 3: Bovec - Kobarid (41km, 1100hm)
Unser Tag begann gestern wie gewohnt um 08:30 Uhr. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase auf dem Fahrrad starteten wir zu einem langen Anstieg, den wir alle erfolgreich bewältigten. Am Stol angekommen, wurden wir von einigen Kühen überrascht und entschieden uns letztendlich für eine Mittagspause in einer ansprechenden Hütte. Auch das etwas regnerische Wetter konnte uns nicht von unserem Vorhaben abbringen. Anschließend befuhren wir einen Trail bergab, der aufgrund seiner Steilheit teilweise geschoben werden musste. Insgesamt war es jedoch eine lohnende Etappe mit zahlreichen neuen Eindrücken, sowohl landschaftlich als auch fahrtechnisch.
ETAPPE 4: Kobarid - Nova Gorica (70 km, 1380hm)
Am vierten Tag stand für uns die Königsetappe an. Mit neuem Elan, erneutem Sonnenschein und nach einer Yogaeinheit pedalierten wir eine Strecke, die uns zum ersten Anstieg führte. Daraufhin legten wir eine ausgedehnte Mittagspause an der Soca ein, um die erforderliche Energie für den bevorstehenden Anstieg zu tanken. Diesen bewältigten wir erfolgreich und wurden mit einem Trailabstieg belohnt. Am Ende blickten wir stolz auf die geschafften 70 Kilometer und 1.380 Höhenmeter zurück und ließen den Abend im italienischen Teil von Nova Gorizia ausklingen.
ETAPPE 5: Nova Gorica - Triest (50km, 800hm)
Heute begaben wir uns um 08:30 Uhr in Nova Gorizia auf den Weg für unsere vorletzte Etappe nach Triest. Zunächst legten wir einige Kilometer durch die Stadt zurück. Anschließend folgten steinige Wege, die uns zahlreiche Höhenmeter einbrachten. Um 12:00 Uhr legten wir einen Stopp bei einem idyllischen Restaurant ein. Danach setzten wir unsere Fahrt fort und fuhren die letzten Kilometer und Höhenmeter bis nach Triest, wobei wir von oben bereits einen Ausblick auf das Meer hatten, welches ein Höhepunkt des Tages darstellte. Nach unserer Ankunft erkundeten wir die Stadt und aßen gemeinsam zu Abend. Ein insgesamt erfolgreicher Tag auf dem Fahrrad.
ETAPPE 6: Triest - Piran/Portoroz (50km, 650hm)
Am letzten Tag unserer Transslowenien-Tour mobilisierten wir unsere verbleibenden Kräfte, um die abschließende Etappe unfallfrei zu absolvieren. Die Route von Triest führte überwiegend über Asphaltstraßen. Das mediterrane Klima, obwohl fordernd, erhöhte die Vorfreude auf das nahe Meer. Nach Bewältigung des letzten Trails erreichten wir Portoroz, wo wir unsere Leistungen der vergangenen Tage im Meer feierten. Abschließend unternahmen wir einen gemeinsamen Spaziergang nach Piran und genossen dort ein Abendessen. Wir blicken mit Stolz und bereichert durch neue Erfahrungen auf die Woche zurück und hatten eine äußerst angenehme Zeit.
