Herausragendes Sommerkonzert voller Hingabe und Begeisterung
21. Juli 2026
Mit einem abwechslungsreichen, äußerst kurzweiligen und durchweg anspruchsvollen Programm präsentierten die acht Ensembles des Gabrieli-Gymnasiums beim diesjährigen Sommerkonzert nicht nur ihr Können, sondern auch musikalische Hingabe und Begeisterung, die an beiden Aufführungsabenden auf das Publikum in der voll besetzten Aula des GG übersprang. (Vollständiger Bericht am Ende der Seite)
Nach der Begrüßung durch unseren Schulleiter Christof Neumayr und die Moderatorin des Abends, Lilly Rehm (11a), ...
... präsentierten die Jugendensembles ihr abwechslungsreiches Programm einzeln und gemeinsam auf der großen Bühne der Aula.
Der Jugendchor unter der Leitung von Hannah Brandl:
Das Jugendblasorchester dirigierte Roland Albrecht und ...
... das Jugendorchester Erika Brosinger:
Alle drei Ensembles musizierten auch gemeinsam - ein wunderbares Bild:
Nach der Pause spielten das Sinfonische Blasorchester unter der Leitung von Dominik Harrer, ...
... sangen die "Akapellos" ...
... und der Große Chor, geleitet von Christine Bleitzhofer.
Laura Kopischke sang begleitet vom Sinfonischen Blasorchester:
Ein herzlicher Dank den 24 Abiturientinnen und Abiturienten, die auch nach ihrem Abschluss der Musik am GG die Treue gehalten hatten und das Sommerkonzert bereicherten:
Für sie hatte Dominik Harrer auch eine eigene böhmische Polka geschrieben: "Ein guter Jahrgang"!
Die anschließende Umbau-Pause wurde von den "Akapellos" mit ihrer Body-Percussion- und Gesangs-Performance versüßt - und alle machten mit!
Der Kammerchor unter der Leitung von Christina Schiekofer:
Sebastian Arlt spielte ein Klavierkonzert mit dem Großen Orchester, dirigiert von Christina Schiekofer:
Das Große Orchester:
Und zum Abschluss: Die Bigband unter der Leitung von Uli Schiekofer
Herausragend und voller Herzblut:
Sommerkonzert des Gabrieli-Gymnasiums setzt
musikalische Glanzpunkte
Mit einem abwechslungsreichen, äußerst kurzweiligen und durchweg anspruchsvollen Programm präsentierten die acht Ensembles des Gabrieli-Gymnasiums beim diesjährigen Sommerkonzert nicht nur ihr Können, sondern auch musikalische Hingabe und Begeisterung, die an beiden Aufführungsabenden auf das Publikum in der voll besetzten Aula des GG übersprang. Unterstützt wurde der herausragende Eindruck dabei auch durch die stimmungsvolle Lichtgestaltung sowie die präzisen Toneinstellungen des GG-Technikteams.
Auf der Bühne und hinter den Kulissen, in der Vorbereitung wie bei den Aufführungen, das Herzblut aller Beteiligten war mehr denn je in vielen Details zu spüren. Schon der Auftakt durch das Jugendblasorchester (Leitung: Roland Albrecht) setzte Maßstäbe, indem es die Gäste mit J. Williams’ monumentalem „Star Wars Main Theme“ in ferne Galaxien entführte. Mit cooler Eleganz glänzte das Ensemble im Folgenden auch beim legendären „James Bond Theme“. Leicht und modern präsentierte sich der Jugendchor, geleitet von Hannah Brandl, mit Soffies eingängigem Hit „Für immer Frühling“ sowie dem charmanten „Popular“ aus dem Musical „Wicked“, bevor das Jugendorchester, dirigiert von Erika Brosinger, mit „PapperLaPapp, der Papagei“ (A. Holzer-Rhomberg) rhythmische Finesse und mit H. Zimmers „Zoosters Breakout“ aus „Madagaskar“ Temperament bewies. Ein gemeinschaftlicher Gänsehautmoment gelang den Jugendensembles (5.-8. Jgst.) beim sphärisch-berührenden „In Dreams“ aus „Der Herr der Ringe“, ehe der Jugendchor mit ABBAs unsterblicher „Dancing Queen“ für summende Zuhörer sorgte. Den furiosen Schlusspunkt des ersten Konzertteils setzte das Jugendorchester gemeinsam mit dem Jugendblasorchester in A. Dvořáks „Furiant“ (Slawischer Tanz Op. 46 Nr. 8) – ein mitreißendes, hochvirtuoses und klangvolles Feuerwerk aus rasanten Rhythmen und tschechischer Lebensfreude.
Moderation und „bewegte Pause“ als gelungene Neuerungen
Durch den Abend führte souverän Lilly Rehm (11b), die die Beiträge lebendig und interessant ankündigte. Die notwendigen Umbau-Arbeiten gerade im zweiten Konzertteil, vom Team der Klasse 10c routiniert ausgeführt, mit einer von den „Akapellos“ angeleiteten bewegten Mitsing-Aktion als kurzes Umbau-Intermezzo zu überbrücken, war eine weitere neue, positiv aufgenommene Idee. So blieb das Konzert kurzweilig und abwechslungsreich.
Dabei hob das Sinfonische Blasorchesters (9.-13. Jgst.) mit seinem Dirigenten Dominik Harrer bei „Take Off“ (D. Weinberger) in musikalische Höhen ab, gefolgt vom kraftvollen „Stage Flight“ (D. Barry) mit seinen ausgefallenen Taktwechseln. Einen berührenden Kontrapunkt setzten die achtstimmigen „Akapellos“ mit dem melancholisch-schönen, das Glück herbeiwünschenden „Wie kann es sein“ der Wise Guys. Für Begeisterung sorgte auch der Große Chor unter der Leitung von Christine Bleitzhofer mit „Parkplatzregen“ (R. Pflügers), der durch A-Cappella-Gesang mit Body-Percussion den Schauer am Nachmittag im Park spürbar werden ließ. Klanggewaltig zeigte sich das Ensemble zudem bei Queen’s epochaler „Bohemian Rhapsody“, die mit Bandbegleitung rockig und mit Wucht dargeboten wurde.
Musikalische Treue über das Abitur hinaus
Gefühlvoll begleitet vom Sinfonischen Blasorchester sang die Abiturientin Laura Kopischke die Musical-Ballade „Ich gehör nur mir“ aus „Elisabeth“, bei der die orchestrale Klangfülle der Blasinstrumente und die dramatische Ausdruckskraft der Sängerin das Publikum tief berührten und begeisterten – erkennbar am minutenlangen Applaus.
Einen weiteren emotionalen Höhepunkt des Abends markierte die feierliche Verabschiedung der 24 Abiturientinnen und Abiturienten aus ihren Ensembles, die ihrer Schule und der Musik über das offizielle Abitur hinaus treu geblieben waren und ein letztes Mal mit ihrem Können die beiden Konzertabende bereicherten. Passend dazu erklang Dominik Harrers speziell für sie komponierte böhmische Polka „Ein guter Jahrgang“.
Das hohe musikalische Niveau der Musik am Gabrieli-Gymnasium unterstrich anschließend der GG-Kammerchor (Leitung: C. Schiekofer) mit O. Gjeilos choralartigem „The City“, das den Raum in sakrale, schwebende Klänge hüllte. Als zweiter herausragender Solist des Abends begeisterte Sebastian Arlt – ebenfalls Abiturient – am Klavier mit dem 1. Satz („Allegro“) aus W. A. Mozarts Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur KV 414 durch feinsinnige Klassik und federnde Leichtigkeit, begleitet durch das Große Orchester, ebenfalls dirigiert von Christina Schiekofer, bevor das Ensemble mit „The Lord of the Dance“ das Publikum mit keltischen Klängen und dynamisch ansteigendem Tempo in seinen Bann zog.
Den energiegeladenen Schlusspunkt setzte schließlich die Bigband unter der schwungvollen Leitung von Uli Schiekofer: Mit Stings „Every Little Thing She Does Is Magic“, der rauchigen Club-Atmosphäre von „Cry Me A River“ (A. Hamilton), erneut phänomenal gesungen von Laura Kopischke (Q13), dem virtuosen „Trumpets Out Front“ (D. Beach) mit mitreißenden Trompeten-Soli von Paul Kraus und Josef Biederer (Q13) sowie dem rockigen „Frankenstein“ (E. Winter) entließen sie das Publikum schwungvoll nach diesem gelungenen Konzert.
