Schulleben

Sinfonisches Blasorchester probt mit Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen

15. Juni 2026

Auf Einladung des Gebirgsmusikkorps reiste das Sinfonische Blasorchester des Gabrieli-Gymnasiums nach Garmisch-Partenkirchen, um mit dem Profiorchester gemeinsam zu proben. Dabei spielten die ca. 100 Musikerinnen und Musiker beider Ensembles zusammen "Flying Gabrieli" und den "Marsch des Ministerpräsidenten" aus der Feder Dominik Harrers und das Musikkorps schickte auch einen musikalischen "Gruß an Eichstätt" (siehe Video, Fotos am Ende der Seite sowie den nachfolgenden Bericht).

Probe des Sinfonischen Blasorchester des Gabrieli-Gymnasiums mit dem Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen

Das Gebirgsmusikkorps schickt einen musikalischen "Gruß an Eichstätt"

Mit den Bussen des Gebirgsmusikkorps wurden wir in Eichstätt abgeholt:

Ankunft in Garmisch-Partenkirchen:

Zunächst bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in eine typische Probe des Profiorchesters:

Major Rudolf Piehlmayer stellte die Musikkorps der Bundeswehr und ihre Arbeit vor:

Anschließend probte das Gebirgsmusikkorps gemeinsam mit unsern Schülerinnen und Schüler "Flying Gabrieli" und den "Marsch des Ministerpräsidenten" und ...

... das Musikkorps schickte zum Abschluss noch einen musikalischen "Gruß an Eichstätt":

Vor der Heimfahrt gab's noch was Leckeres zu essen:


Musikalischer Austausch:
Gabrieli-Gymnasium probt mit Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen

Ein besonderes Bild zeigte sich Anfang der Woche in der Kaserne des Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr in Garmisch-Partenkirchen: Wo sonst nur Berufsmusikerinnen und -musiker in Uniform für Benefizkonzerte, internationale Einsätze und Staatsakte proben, nahmen für einen Tag zusätzlich die jungen Musikerinnen und Musiker des Gabrieli-Gymnasiums inmitten des Orchesters der Profis Platz. Im Rahmen eines exklusiven Workshops nutzte das Sinfonische Blasorchester die Gelegenheit, mit dem Gebirgsmusikkorps zu spielen.

Bereits die Anreise war außergewöhnlich. Um der Schule die aufwändige Reiseorganisation und die -kosten abzunehmen, holte das Gebirgsmusikkorps das gesamte Ensemble mitsamt Instrumenten in den eigenen Dienstbussen ab und chauffierte den Musikernachwuchs direkt in die Kaserne nach Garmisch-Partenkirchen.

Dort tauchten die Schülerinnen und Schüler unmittelbar in den Arbeitsalltag des Musikkorps ein und verfolgten interessiert die Probe zu den anstehenden Konzerten. Von den mitreißenden „Queen Symphonic Highlights“ über den schwungvollen Klassiker „Loco Motion“ bis hin zu dem erhabenen „O Magnum Mysterium“ wurde an einem anspruchsvollen Programm gearbeitet– die Bandbreite der dargebotenen Stücke zeigte eindrucksvoll das hohe Niveau des Ensembles.

Zwischen den musikalischen Abschnitten blieb genügend Zeit für einen Blick hinter die Kulissen: Major Rudolf Piehlmayer informierte die Jugendlichen über die Organisation und Arbeit der Musikkorps der Bundeswehr. Besonders das Thema Musikstudium im Rahmen der militärischen Laufbahn stieß bei einigen der Schülerinnen und Schüler auf Interesse, bot sich hier doch die seltene Gelegenheit, auch in persönlichen Gesprächen mit den Musikerinnen und Musikern des Gebirgsmusikkorps aus erster Hand Wissenswertes über Karrierewege im professionellen Musikerberuf zu erfahren.

Das unbestrittene Highlight des Tages folgte anschließend: Unter der Leitung des Dirigenten Piehlmayer verschmolzen die jungen Gäste und die Berufsmusiker zu einem gewaltigen Orchester. Insgesamt gut 90 Musikerinnen und Musiker füllten den Probenraum, als es an die gemeinsame Erarbeitung zweier Stücke ging, die aus der Feder Dominik Harrers stammen: Für die Schülerinnen und Schüler und ihren Lehrer war es ein prägendes Erlebnis, Seite an Seite mit den Profis „Flying Gabrieli“ und den „Marsch des Ministerpräsidenten“ zu spielen und mächtig erklingen zu hören.

Zum krönenden Abschluss der Kooperation sandte das Gebirgsmusikkorps noch einen besonderen musikalischen „Gruß an Eichstätt“. Spontan wurden die Noten für diese weitere Komposition Dominik Harrers ausgeteilt, die das Gebirgsmusikkorps eindrucksvoll zum Besten gab.

Mit vielen neuen Impulsen und dem Eindruck einer Begegnung, die nicht nur musikalisch bereichernd, sondern auch zwischenmenschlich auf Augenhöhe stattfand, bleibt dieser besondere musikalische Austausch allen Beteiligten wohl noch lange in Erinnerung.